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Bohmstedt liegt am schleswigschen Geestrand, am nordöstlichen Winkel der alten Arlaubucht. In seiner Gemarkung befinden sich mehrere Landschaftsformen auf engstem Raum. Im Osten die Geest, im Westen die Marsch und im Südosten größtenteils Moor.


Der 96 ha große Wald „Haaks“ bietet Erholungssuchenden die Möglichkeit ausgedehnter Spaziergänge und die inmitten des Waldes gelegene Gaststätte „Waldheim“ lädt zum Verweilen und Rasten ein. Einkaufsmöglichkeiten sind im Ort vorhanden. Daneben zeugen mehrere kleine Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe von einer gesunden Infrastruktur.


Durch einen Anbau an das Feuerwehrgerätehaus hat die Gemeinde Räumlichkeiten geschaffen, die sowohl der örtlichen Feuerwehr, der überaus mitgliederstarken und aktiven Jugendfeuerwehr, dem Schützenverein als auch den Senioren als Versammlungsstätte dienen.

Die noch nicht schulpflichtigen Kinder können die Kinderstube, den Ev. Kindergarten in Drelsdorf oder den Dänischen Kindergarten in Bredstedt besuchen. Schulpflichtige Kinder besuchen die Lüttschool in Drelsdorf  oder die Dänische Schule in Bredstedt.

Weiterführende Schulen gibt es in Bredstedt (Gemeinschaftsschule) oder in Husum. Hier gibt es zwei Gymnasien: die Hermann-Tast-Schule und die Theodor-Storm-Schule. Außerdem können sie die Regionalschule in Mildstedt besuchen.

     

In der Stein - und Bronzezeit war die Gemarkung Bohmstedts relativ stark besiedelt. Darauf weisen verschiedene Grabreihen im östlichen Bereich unseres Gemeindegebietes hin. Das Dorf ist wahrscheinlich zur Zeit der Völkerwanderung (400 – 500) entstanden. Nach der Einwanderung der Friesen (800 – 1000) fand eine Vermischung der Volksstämme statt. 

Bohmstedt entstand am Geestrand als typisches Reihendorf. Vermutlich waren es 39 Familien, die sich zur Gründung des Dorfes niederließen, denn bis zur Verkoppelung (1803 – 1810) hatte Bohmstedt immer 39 Bohlstellen (ca. 200 Personen). Ein Bohl bestand vor Aufhebung der Feldgemeinschaft aus der Hausstätte nebst Garten und Toft (Hauskoppel), sowie aus einem der Größe des Bohl entsprechenden Anteil an den Gemeindeländereien. Der früheste bekannte schriftliche Beleg für Bohmstedt geht auf das Jahr 1407 zurück. Die Bohmstedter Beliebung wurde 1773 verfasst. Darin legten alle Vertreter der 39 Bohlstellen erstmals schriftlich einen Teil des Bohmstedter Dorfrechts fest. Der größere Teil der in der Beliebung stehenden Anordnungen und Regelungen wurde allerdings durch die Verkoppelung(1803 – 1810) wieder aufgehoben. In dieser Zeit lebten in Bohmstedt 344 Personen in 80 Haushalten. Ab 1875 stieg die Bevölkerung kontinuierlich an, um sich zwischen 1939 und 1945 durch den Flüchtlingsstrom fast zu verdoppeln. Bis Mitte der 50er Jahre haben die meisten Flüchtlinge Bohmstedt wieder verlassen. Heute zählt die Gemeinde ca. 760 Einw.

Am 18. und 19. September 1976 fand in Bohmstedt der Friesentag (Heimatfest des Nordfriesischen Vereins) statt. Der damalige Ministerpräsident Stoltenberg hielt vor ca. 2000 Gästen die Festrede. Genau 50 Jahre früher (1926) wurden die „Bohmstedter Richtlinien“ anlässlich einer Jahresversammlung des NordfriesischenVereins in Bohmstedt bekannt gegeben und fanden weit über die nordfriesischen Grenzen hinaus eine große Beachtung. In einer im ganzen friesischen Sprachgebiet der Kreise Südtondern und Husum sowie auf den Inseln und Halligen durchgeführten Unterschriftenaktion bekannten sich über 13000 erwachsene Nordfriesen zu ihrer nordfriesischen Sprache und Kultur, zum Deutschtum und der Ablehnung, als nationale Minderheit betrachtet zu werden. Ein Verfechter der „Bohmstedter Richtlinien“ war Martin Paul Hansen (1856 –1939).

Er gehörte zu den großen Persönlichkeiten unseres Dorfes und prägte entscheidend das Geschehen in Bohmstedt und der Nachbargemeinde Drelsdorf. Im Rahmen des Landwirtschaftlichen Vereins hat Martin Hansen mehrere Vereine und Genossenschaften zum Wohle der Bauern in unseren Dörfern mit ins Leben gerufen.

Die wohl wichtigste Gründung dieser Art war der Genossenschaftswald Haaks, dessen Gründung 1896 erfolgte.

Die Gesamtfläche des Waldes, der sich am Ostrand Bohmstedts befindet, beträgt heute ca. 96 ha und ist ein beliebtes Naherholungsgebiet.

Hier werden Sie in Kürze Protokolle über Sitzungen finden.


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