1929 bekamen die Ringreiter in Bohmstedt eine eigene Vereinsfahne. Dieser Termin gilt heute als Gründung des Ringreitervereins Bohmstedt und diese Fahne ist immer noch in Gebrauch.

Das letzte Ringreiten vor dem Krieg fand 1939 statt. Erst 1946 wurde dann wieder ein Ringreiterfest durchgeführt. Zu dieser Zeit gab es zwei Vereine in Bohmstedt: Die „Alten" und die „Jungen". Um bei den „Alten" mitmachen zu können, musste man verheiratet oder zumindest verlobt sein. Um bei den „Jungen" mitzumachen, musste man mindestens 16 Jahre alt sein.

Das Reiten fand bis 1967 auf dem jetzigen Parkplatz von Paulsens Gaststätte statt. Zu der Zeit bis 1959 stand auf diesem Parkplatz noch das Haus von Otto Bünning. Um dieses Haus wurde im Dreieck herumgeritten und an jeder Seite hatte man einen Gally aufgebaut.

Von 1969 bis 1974 fand das Reiten in Audis Garten hinter der jetzigen Gaststätte statt. 1970 veranstaltete „Jung"-Bohmstedt sein letztes Ringreiten. Mangels Beteiligung schloss man sich 1971 „Alt"-Bohmstedt an. Seitdem gibt es in Bohmstedt nur noch einen Ringreiterverein. Zu dieser Zeit beschloss man, künftig auch ein Vogelschießen mit Luftgewehr sowie für die Frauen ein Preiskegeln mit ins Festprogramm aufzunehmen. 1975 und 1976 fand das Ringreiten auf Hohenhörn statt. Von 1977 bis 1990 richtete man das Reiter- bzw. Schützenfest im Sandbarg aus, bevor es dann zum Sportplatz verlegt wurde, wo es auch heute noch stattfindet.

Erst 1976 wurde ein richtiger Vorstand gewählt. Zuvor hatte der Feldführer das Fest immer allein organisiert und durchgeführt.

1979 gab es ein Jubiläumsringreiten zum 50jährigen Bestehen des Vereins, dabei wurde, bisher einmalig in der Geschichte, den ganzen Tag geritten. Hierbei war auch erstmalig eine Amazone, Ellen Carstensen, heute verheiratete Thordsen, vertreten.

November 2017
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